Dauer: ca. 50 Minuten | Keine Pause
13.5.26 | 10.00–10.50 | Junges Theater
Zwischen Tanz und Konzert bewegt sich Anna Konjetzkys neues Stück für jugendliches Publikum. Ein Rap feministischer Stimmen – wild, nachdenklich, rebellisch, der aufruft: Ton an, trau dich, glaubt an dich, steh für dich und deine Freund*innen ein. Drei Tänzer*innen und eine Sängerin suchen tastend ihren Platz in der Welt. Mit Körper, Live-Kamera, Beats und Stimme gehen sie auf die Suche nach Vorbildern, bilden Gemeinschaften, wollen gesehen und gehört werden und erlauben es sich anders zu sein. Sie rütteln an Ungerechtigkeiten – und das mit Power und Freude. Zitate, Video und Musik werden gesampelt zu einer Kollage des Protest, in der das Echo vieler und vielsprachiger Stimmen durch die Zeiten ins Heute hallt: It’s cool to be feminist!
Anna Konjetzky
„Im Vor- und Zurück-Rucken ihrer Hälse, im Rollen der Schultern und Weich- und Mobil-Werden der Beine – und auch ihre Stimmapparate nehmen die Schwingung auf: Sie schnalzen, summen, erzeugen etwas zwischen Körpergeräusch, Beatboxing und Rap. Und auch das Stück ist ein Hybrid, angekündigt als Zwischending aus Tanz und Konzert. ‚Sound on!‘ heißt es, und das klingt zurecht wie ein Startsignal. Denn von Beginn an geht hier etwas los, was mit Action, aber auch viel mit Austausch zu tun hat, weil auch die Stimmen der Performer*innen wieder eingespeist werden in die Loopmachine, die Sergej Maingardt in seine elektromusikalische Komposition integriert.“ — (14.7.25)