Dauer: ca. 1 Stunde 40 Minuten | Keine Pause
14.5.26 | 19.30–21.10 | Junges Theater
KartenIn Duncan Macmillans Atmen beginnt ein namenloses Paar in der Schlange an einer Ikea-Kasse ein Gespräch über die Zukunft, in der sie eventuell ein Kind in die Welt setzen könnten. Doch dieser theoretische Lebensraum steckt voller realer Krisen: Überbevölkerung, Klimawandel, schrumpfende Ressourcen, wirtschaftliche Unsicherheit. Wäre es verantwortungslos jetzt ein Kind zu bekommen oder das einzig Richtige, um die schwindende Zukunft doch noch zu retten? Das Paar gerät in einen Strudel aus Nähe und Distanz und nimmt das Publikum mit auf eine Achterbahnfahrt durch ihr ganzes, für unsere westliche Gesellschaft so typisch, bis ins Detail durchdiskutiertes Leben. Ein kollektiver Überlebens-Parcours, der nichts verharmlost, nichts verschweigt, aber trotz aller Katastrophen Mittel an die Hand gibt, um auch am nächsten Tag weiter zu atmen.
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Mit zahlreichen, auch spartenübergreifenden Projekten blickt das Landestheater seinem bevorstehenden 200-jährigen Jubiläum entgegen. Pro Spielzeit werden rund 300 Vorstellungen gezeigt, die jährlich etwa 90.000 Personen besuchen. Das Repertoire reicht vom klassischen Theater bis zur zeitgenössischen Uraufführung. Sämtliche Produktionen werden in den drei Sparten Musiktheater, Schauspiel und Ballett von den Mitarbeitenden des Landestheaters produziert und zur Bühnenreife gebracht. Intendant ist seit September 2024 Herr Neil Barry Moss.