Inventur Inventur
Bayerische Theatertage 26

40. Bayerische Theatertage
Regensburg 2026

Theater Regensburg

Inventur
Inventur
Schauspiel von Philipp Löhle

Auftragswerk des Theater Regensburg

14+

Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten | keine Pause

Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung statt.

  • Sensorische Hinweise: Nebel, Deospray

 

9.5.26 | 19.30–21.15 | Haidplatz

Karten

12.5.26 | 19.30–21.15 | Haidplatz

Karten

In einer unbestimmten Zukunft entdecken drei Androiden ein verlassenes Archiv und in ihm tagebuchähnliche Aufzeichnungen. Die Eintragungen werfen Fragen und Diskussionen auf. Wer war die Person, die unregelmäßig scheinbar alltägliche Ereignisse ihres Lebens notiert hat, und worauf will sie damit hinaus?
Szenenwechsel: Clara und Laura, Angestellte in einer zweiköpfigen Abteilung, gehen täglich ihrer Büroarbeit nach. Der Ablauf ist immer derselbe: Sie erhalten ihre zu bewältigenden Tagesaufgaben, es trifft eine Lieferung von Materialien ein, die sie bei der täglichen Inventur nachbestellt haben, und dann folgt ein kurzes Meeting mit dem Vorgesetzten samt Wochenzielverkündung. Als eines Tages ein dritter Schreibtisch in ihrem Büro auftaucht, geraten die Routinen ins Wanken, und Büroneuzugang Happy stellt durch einen vermeintlich kleinen Vorfall nicht nur drei Leben auf den Kopf, sondern löst eine tiefgreifende Debatte über die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit aus …

Das Theater Regensburg hat Autor Philipp Löhle exklusiv mit einem Auftragswerk betraut, das sich als Uraufführung unter dem Titel INVENTUR in unsere diesjährige Haidplatz-Serie einfügt und diese über die Themen Erinnern und Alter hinaus, klug und humorvoll mit neuen inhaltlichen Querverbindungen und Impulsen erweitert. Philipp Löhle, der auch selbst Regie führen wird, gehört zu den international meistgespielten deutschsprachigen Dramatikern seiner Generation.

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Besetzung

Inszenierung & Sounddesign
Philipp Löhle
Ausstattung
Kristopher Kempf
Licht
David Herzog
Dramaturgie
Maxi Ratzkowski
Regieassistenz & Abendspielleitung
Lisa Birkenbach
A | Clara Kaufmann
Silke Heise
B | Laura W. Fischer
Eileen von Hoyningen Huene
C | Kasten | Steven | Happy Schubert
Katharina Solzbacher
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise © Sylvain Guillot
Eileen von Hoyningen Huene, Katharina Solzbacher & Silke Heise
Eileen von Hoyningen Huene, Katharina Solzbacher & Silke Heise © Sylvain Guillot
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise © Sylvain Guillot
Silke Heise & Eileen von Hoyningen Huene
Silke Heise & Eileen von Hoyningen Huene © Sylvain Guillot
Eileen von Hoyningen Huene
Eileen von Hoyningen Huene © Sylvain Guillot
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise © Sylvain Guillot
Silke Heise
Silke Heise © Sylvain Guillot
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise
Eileen von Hoyningen Huene & Silke Heise © Sylvain Guillot
Eileen von Hoyningen Huene, Silke Heise & Katharina Solzbacher
Eileen von Hoyningen Huene, Silke Heise & Katharina Solzbacher © Sylvain Guillot
Eileen von Hoyningen Huene, Silke Heise & Katharina Solzbacher
Eileen von Hoyningen Huene, Silke Heise & Katharina Solzbacher © Sylvain Guillot
 
 

Presse

Tobias Hell
Die deutsche Bühne
„Autor und Regisseur Philipp Löhle am Theater Regensburg versetzt einen stumpfsinnigen Büroalltag in kafkaeske Szenen – ein kurzweiliges dystopisches Gedankenexperiment. [...] mit ihren nüchtern runtergebeteten Paragrafen, ziellosen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und autoritären Strukturen steckt ‚Inventur‘ irgendwo im Niemandsland zwischen Realsatire à la Loriot und den düsteren Vorahnungen des Netflix-Hits ‚Black Mirror‘. [...] wirklich zu packen beginnt einen der Abend [...], wenn die drei Damen menschliche Charaktere vor sich haben, die sie formen dürfen.“ — (12.4.26)

Isa Hoffinger
Nachtkritik
„Der Titel ‚Inventur‘ ist doppeldeutig, bezieht sich auf das Sortieren des Warenbestandes gleichermaßen wie auf die persönliche Bestandsaufnahme, in der Lebensmitte oder vor dem Renteneintritt. Aber die Befindlichkeiten der Mitarbeiterinnen stehen hier nicht so sehr im Fokus wie ein Ausblick, was aus der schönen, aktuellen Arbeitswelt einmal werden könnte. [...] Wunderbar [...] funktionieren die Kostüme und die roboterartigen Bewegungen der Schauspielerinnen [...]. — (13.4.26)

Marianne Sperb
Mittelbayerische Zeitung

„Löhle kann auf drei richtig gute Schauspielerinnen bauen [...] ‚Inventur‘ trifft mit der Frage nach dem Sinn der Arbeit einen Nerv. [...] Er (Philipp Löhle) findet kluge Sätze und witzige Pointen.“ — (12.4.26)

Bonus